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    5 simple Tricks & Tipps, die Du bei deinen Foodfotos einsetzen solltest. (Anzeige…)

    5 simple Tricks & Tipps, die Du bei deinen Foodfotos einsetzen solltest.

    Heute verrate ich Dir meine Tricks und Tipps, die mir dabei helfen, schöne Foodfotos zu produzieren. 

     

    1. Foodfoto Tipps: So kannst Du stürzende Linien im Foodfoto vermeiden!

    Fotoknete ist mein absoluter Superheld, wenn es darum geht, Dinge in der richtigen Position zu halten. Die praktische Knete lässt sich genauso wie die Knete aus deiner Kindheit ziehen, drücken und zerteilen. Wenn bei mir im Studio mal wieder ein Glas leicht zur Seite kippt, hilft mir ein wenig Fotoknete unter dem Glasboden. So kann ich perspektivische Verzerrungen oder auch stürzende Linien schon vor der Aufnahme ausgleichen und muss weniger Zeit in die anschliessende Bildbearbeitung investieren. 

    Gut zu wissen! Die Knete lässt sich auch bei kippenden Lebensmitteln verwenden. Die Lebensmittel sind natürlich alle noch essbar. Die Knete nach dem Shooting einfach entfernen. In einer kleinen Dose aufbewahrt kannst Du die Knete immer wieder verwenden. 

    Pumpkin Spice Latte Foodfoto Tipps
    Foto links und rechts: Auch hier habe ich mit Fotoknete unter dem Glasboden gearbeitet.

    2. Foodfoto Tipps: Für den extra Frischekick auf dem Foodfoto! 

    Pinsel, Pinzette, Sprühflasche und Co. Viele Leser glauben, dass ich für meine Foodfotos mit Sprühlack, Schuhcreme oder Rasierschaum arbeite. Doch das ist nicht der Fall. Alle Rezepte sind auch nach dem Shooting noch essbar. Zu meinen unverzichtbaren Helfern im Fotostudio gehören auch Pinsel in diversen Größen, genauso wie Pinzetten und meine absolute Lieblingssprühflasche. Mit Pinseln lassen sich ganz schnell Krümel vom Set fegen. Ausserdem kann ich damit Öl auf Lebensmittel pinseln, um sie frischer aussehen zu lassen. Pinzetten verwende ich ganz gerne, um kleinere Lebensmittel in ein Set zu legen, ohne dass ich Gefahr laufe, mit meinem Pulloverärmel etwas umzustoßen oder zu verschieben. Doch mein liebster Shootinghelfer ist die Sprühflasche. Diese wird täglich frisch mit Wasser befüllt und verleiht einfach jedem Gericht den extra Frischekick und Glanzreflexe. Ein wenig Wasser auf ein Stück Obst, einen Salat oder Gemüse gespritzt und schon sieht das Gericht frischer und knackiger aus. 

    Foodfoto Tipps Dutch Baby mit grünem Spargel
    Foto links und rechts: Hier ist das Arbeiten mit einer Pinzette von Vorteil, da viele kleine Einzelteile auf dem Foto zu sehen sind.

    3. Foodfoto Tipps: Der Foodstyling Trick hinter der Tütensuppe auf dem Foodfoto! 

    Hast Du Dir schonmal das Foto auf einer Suppenverpackung angeschaut? Ist Dir dabei nichts aufgefallen? Ich sag es Dir! Die einzelnen Zutaten, wie z.B. Erbsen, Garnelen oder Nudeln schwimmen immer oben. Doch wenn Du dich an deine letzte Gemüsesuppe erinnerst, sah die ganz und gar nicht so vorteilhaft aus. Hier hilft ein ganz einfacher Trick. Dazu gekochten Reis in eine Schüssel füllen. Darauf gibst Du etwa 2cm von der Suppe. Nun kannst Du die übrigen Zutaten oben drauf dekorieren oder sogar mit Holzspießen feststecken. Da bleibt alles am richtigen Platz und jedes einzelne Lebensmittel ist sichtbar. Den Reis kannst Du im Anschluss an das Shooting mit der Suppe genießen. So einfach geht Foodstyling und zero waste. 

    Foodfoto Tipps Lila Ramen Nudelsuppe
    Foto links und rechts: Auf beiden Fotos habe ich die Schüssel mit gekochtem Reis ausgelegt. Darauf kommt ein wenig Suppe und im Anschluss werden die Zutaten darauf dekoriert.

    4. Foodfoto Tipps: Unschärfe als Gestaltungsmittel auf dem Foodfoto 

    Neben meinen praktischen Shootinghelfern, spielen auch gestalterische Komponenten eine große Rolle bei der Aufnahme meiner Foodfotos. Um die volle Aufmerksamkeit auf den Hauptakteur des Fotos zu lenken, arbeite ich sehr gerne mit dem Prinzip von Vorder-Mittel-und Hintergrund. Ich liebe es einfach, wenn mein Gericht, das sich im mittleren Teil des Fotos befindet, schön scharf ist und die Tiefenschärfe zum Hintergrund abnimmt. So konzentriert sich alles auf das Rezept. Um die Tiefenwirkung noch eindrücklicher zu gestalten, arbeite ich gerne mit Gegenständen im Vordergrund, die ebenfalls unscharf abgebildet werden. Das können Gläser oder auch Pflanzen und Kräuter sein. 

    Foodfoto Tipps Haferflockenbrot mit Schnittlauchblüten
    Foto links: Das Glas und die Kräuter im Vordergrund werden unscharf abgebildet. Foto rechts: Für eine schöne Unschärfe habe ich hier Schnittlauchblüten ins Bild ragen lassen.

    5. Foodfoto Tipps: Große Blende für beeindruckende Foodfotos! 

    Für eine geringe Tiefenschärfe bevorzuge ich eine große Blendenöffnung mit einer kleinen Blendenzahl, wie 2,8 oder 4,0. Dadurch kann ich die Tiefenschärfe im Hintergrund eines Fotos noch weiter reduzieren. Meine Lieblingsobjektive haben eine Brennweite von 90mm und 110mm. Durch die große Brennweite wird nicht nur die Tiefenschärfe reduziert, sondern auch der Blickwinkel. Der Fokus konzentriert sich nun auf das Gericht im Zentrum und das Styling drum herum wirkt als unterstützender Gestaltungsrahmen. 

    Foodfoto Tipps Französicher Ziegenkäse
    Foto links: Das Brot im hinteren Teil des Foto hebt die Tiefenwirkung nochmals hervor. Foto rechts: Hier dient der Korb mit Zucchiniblüten als unscharfes Gestaltungselement.

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    „Beautiful food for beautiful people“ - meine Rezepte sollen nicht nur den Geist, sondern auch den Körper ansprechen, so die Philosophie von Sabrina Sue Daniels. Gesunde Zutaten sind deshalb ein wichtiger Bestandteil ihrer kreativen & einzigartigen Foodpairing Küche. Auf ihrem Foodblog www.sabrinasue.de lädt Sabrina Sue Daniels regelmässig zum gesunden Genuss ein. Sabrina Sue Daniels ist ausgebildete Fotografin, Ernährungscoach, Foodstylistin & Autorin zahlreicher Kochbücher. Als leidenschaftlicher Foodie greift sie gerne immer wieder neue Foodtrends auf und integriert diese gekonnt in ihren Rezepten. Bezeichnend für ihre wunderschöne Fotografie sind kraftvoll & ästhetisch inszenierte Foodfotos, die Lust auf gesunde, leckere & nachhaltige Rezepte machen.

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