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Food Workshop: Die Idee vor dem Foto

Hallo meine Lieben, wie versprochen, gibt es heute den 1. Teil meines kleinen Food workshops. Bei mir geht es immer etwas chaotisch zu, sei es in der Küche oder im Studio, um das Chaos ein bisschen zu reduzieren, habe ich mir 6 goldene Foto-Regeln ausgedacht! Teil 1 meines Workshops beschäftigt sich mit meinen 6 goldenen Foto-Regeln und dient als kleine Übersicht, über die kommenden Themen. Alles beginnt mit der Idee und dem Traum nach dem perfekten Bild.

1. Ein Konzept erstellen. Vor dem Fotografieren stelle dir folgende Fragen: Was möchte ich fotografieren?(Rezept) Wie soll das Bild aussehen? Welche Stilrichtung? Tageslicht oder Blitzlicht? Welche Hilfsmittel brauche ich dafür?

Bevor es ans Kochen oder Backen geht, erstelle ich mir immer ein ungefähres Konzept. Entweder mit einer kleinen Zeichnung oder mit ein paar Schlagworten. Das kann schon viel helfen und erleichtert einem die Arbeit;-)

konzept

2. Aufbau des Sets. Auswahl der Foto Props, wie Geschirr, Untergründe und Stoffe. Aufbau des Fotosets, dadurch erspart man sich beim Shooting viel Zeit, wenn es mal wieder schnell gehen muss.

Wie oft ist es mir schon passiert, das Eis vor dem Fotoshooting schon zerlaufen ist oder das Soufflé zusammengefallen, weil ich immer noch mit der Auswahl der richtigen Props beschäftigt war. Das kann schon ziemlich frustrierend sein und sieht auf dem Foto auch nicht ganz so schön aus;-) Im folgenden Bild habe ich zuerst das Set aufgebaut und dann Papierknäuel als Platzhalter für das Eis fotografiert, dadurch kann ich das Set besser beurteilen und das Papier kann auch nicht schmelzen;-)

carameleis_setaufbau

Der Aufbau steht ab in die Küche!!! Es wird lecker…

3. Kochen und Backen. Jetzt wird gekocht und gebacken, bis der Schneebesen glüht, schliesslich brauchen wir auch ein leckeres Model zum Fotografieren.

Indische Linsenpaste

4. Foodstyling im Set. Es darf gekleckert und gekrümelt werden, deshalb habe ich immer eine kleine Schale mit Krümeln zur Hand, die ich bei Bedarf ins Set streuen kann.

Geschmolzene Schokolade am Glasrand oder Krümel neben einem Stück Kuchen machen Appetit. Das Bild soll den Betrachter ansprechen und ihm das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen.

marshmallow_caramel_brownie

5. Lichteinstellungen. Mit Aufhellern wie Reflektoren, Diffusor, Spiegel, Spiegelfolie, weiße oder schwarze Pappe, kann ein Fotoset aufgehellt oder abgedunkelt werden.

Mit weißer Pappe, Styropor, einem Reflektor oder Spiegeln kann man schattige Bereiche im Foto-Set wunderbar aufhellen. Schwarze Pappe verwende ich um zu helle Bereiche im Set abzudunkeln.

Lichtsetzung

6. Digitale Nachbearbeitung. Mit Bildprogrammen wie Photoshop oder Lightroom lassen sich Fotos digital nachbearbeiten, so kann z.B. der Bildausschnitt verändert oder Farbstiche korrigiert werden.

lightroom

Im nächsten Teil meines Workshops beschäftigen wir uns mit:

Natürliche Licht mit Studioblitzgeräten 

 

Fragen, Anregungen oder Wünsche zu anderen Themen? Dann hinterlasst mir doch einfach einen Kommentar!!!

„Beautiful food for beautiful people“ - meine Rezepte sollen nicht nur den Geist, sondern auch den Körper ansprechen, so die Philosophie von Sabrina Sue Daniels. Gesunde Zutaten sind deshalb ein wichtiger Bestandteil ihrer kreativen & einzigartigen Foodpairing Küche. Auf ihrem Foodblog www.sabrinasue.de lädt Sabrina Sue Daniels regelmässig zum gesunden Genuss ein. Sabrina Sue Daniels ist ausgebildete Fotografin, Ernährungscoach, Foodstylistin & Autorin zahlreicher Kochbücher. Als leidenschaftlicher Foodie greift sie gerne immer wieder neue Foodtrends auf und integriert diese gekonnt in ihren Rezepten. Bezeichnend für ihre wunderschöne Fotografie sind kraftvoll & ästhetisch inszenierte Foodfotos, die Lust auf gesunde, leckere & nachhaltige Rezepte machen.

hello@sabrinasue.de

Kommentare (7)

  • Hallo SabrinaSue!

    Ich bin zwar keine Bloggerin, jedoch habe ich mich allgemein seit einiger Zeit der Fotografie (jedoch Portrait) zugeschrieben, und beginne seit kurzem, auf Bitte von Freunden hin, auch bei Instagram aktiver zu werden. Da ich dieses Jahr noch einige gute Vorsätze besiegeln wollte, zu dem Kochen und Backen dazugehört, protokolliere ich das künftig immer anhand einigen Bildern auf Instagram. Gerne möchte ich die Bilder ansprechender wirken lassen, und umso glücklicher bin ich, auf Deine Seite gestoßen zu sein! 🙂

    Ein sehr toller Beitrag, der einen super Überblick in das Wesentliche der Foodfotografie verschafft. Bin jetzt wahnsinnig gespannt, was Du bald noch zu diesem Thema mitteilen wirst – insbesondere die Bildbearbeitung würde mich interessieren, da ich ein totaler Laie bin.

    Alles Liebe, und – mach weiter so!!!
    Anne

    Antworten
  • Hey, super Beitrag 🙂 ich lese sowas total gern (auch wenn ich hier sehr spät dran bin) und freue mich auf weitere Beiträge. Mich würde ein Beitrag zu Objektiven, Flash, und generell der Technikkram drumherum interessieren 🙂 das wäre toll!

    Liebe Grüße
    Anett

    Antworten
  • toll, wie du das alles erklärt hast 😉 ich hätte große freude, wenn du mal ein tutorial zu lightroom (z.b. collagen) machen würdest.
    alles liebe
    nadin

    Antworten
  • Ganz tolle Idee!!! Ich werde deine Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen 🙂

    DANKE

    Antworten
  • natalie

    Hallo sabrinasue!
    Ich habe zwar keinen Blog, freue mich aber schon über viele schöne Bilder.
    Ich würde sehr gerne mal ein paar Behind the scenes Bilder sehen.

    Liebe Grüße
    Natalie

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