Orientalische Linsensuppe

Orientalische Linsensuppe

Jedes Böhnchen macht ein Tönchen… Und ich spiele gleich eine ganze Tonleiter, denn es gibt Orientalische Linsensuppe.:-) Die hat ordentlich Pepp und Bums und besteht aus vielen, gesunden und leckeren Linsen.

Doch keine Angst vor einem kleinen Pups, denn weiter unten im Text, erkläre ich Dir, wie Blähungen entstehen, warum sie ganz normal sind, und wie Du sie vermeiden kannst.

Orientalische Linsensuppe

Linsen gehören genauso wie Erbsen, Kichererbsen, Bohnen und Sojabohnen zu den Hülsenfrüchten.
Aufgrund ihres hohen pflanzlichen Proteingehaltes und ihrer enormen Konzentration an Ballaststoffen, sind sie für eine gesunde und vollwertige Ernährungsweise unverzichtbar.

Und genau da liegt der Grund, warum es manchmal zu Blähungen kommen kann.
Denn die komplexen Kohlenhydrate (Oligosaccharide) und Ballaststoffe, die in Linsen stecken, sind unverdauliche Pflanzenbestandteile.

Orientalische Linsensuppe

Diese schmecken unseren Darmbakterien besonders gut und durch die Verstoffwechselung entstehen Gase, die sich als Blähungen bemerkbar machen können.
Gerade empfindliche Menschen können während einer Ernährungsumstellung davon betroffen sein, doch das unangenehme Pupsen lässt sich ganz einfach umgehen.

Geschälte Hülsenfrüchte sind leichter verdaulich und vermindern Blähungen, da ihnen die ballaststoffreiche Samenschale fehlt.
Zudem garen sie schneller als normale Linsen.
Ein Nachteil den geschälten Linsen haben, ist ihr geringerer Gehalt an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen.

Orientalische Linsensuppe

Wenn Du auf diese gesunden Inhaltsstoffe nicht verzichten, aber auch keine Blähungen haben möchtest, kannst Du Dein Gericht mit Kümmel, Anis, Ingwer oder auch Fenchel aufpeppen.
Aber auch frische Kräuter wie Bohnenkraut, Rosmarin und Thymian unterstützen die blähfreie Verdauung von Hülsenfrüchten.

Orientalische Linsensuppe

Gerade jetzt wo die Feiertage vorüber sind und es auf den Frühling zugeht, sind viele wieder im Abnehmfieber. Aber auch hier kann die Linse Abhilfe schaffen, denn der hohe Ballaststoffgehalt und die komplexen Kohlenhydrate halten den Blutzuckerspiegel über einen längeren Zeitraum stabil. Die Pfunde purzeln und Heißhungerattaken haben keine Chance.

Linsen, genauso wie alle anderen Hülsenfrüchte sollten immer nur gegart verzehrt werden, da sie sogenannte Protease-Inhibitoren besitzen.
Diese kommen in pflanzlichen, wie auch tierischen Lebensmitteln vor.
Sie hemmen den Proteinabbau durch lebensmitteleigene Enzyme.
Deshalb ist es ganz wichtig, alle Hülsenfrüchte vor dem Verzehr zu erhitzen!

Für mein Rezept habe ich gegarte Linsen aus der Dose verwendet, da es manchmal einfach schnell gehen muss. Wenn Du allerdings Zeit hast und auf getrocknete Linsen zurückgreifen möchtest, solltest Du auf folgende Tipps achten:

Verarbeitung von Hülsenfrüchten:

  • Hülsenfrüchte in ein Sieb geben und unter fließendem Wasser von  Schmutz, Steinen und ungenießbaren Samen reinigen.
  • vor dem Garen mindestens 12 Stunden, am Besten über Nacht einweichen
  • abgekochtes, weiches Wasser verkürzt die Garzeit zusätzlich
  • das nährstoffreiche Einweichwasser von Hülsenfrüchten zum Kochen verwenden

Auf den Linsengeschmack gekommen? Dann probier doch auch mal meine Indische Linsenpaste aus!

Orientalische Linsensuppe
Hier findest Du meine Orientalische Linsensuppe als PDF!
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