Selbstgemachte Ravioli gefüllt mit grünem Spargel und cremigem Ricotta, geschwenkt in Walnussbutter. Dazu noch ein Hauch Kornblumenblüten und Zitrone. Na, wie hört sich das an? Absolut verführerisch würde ich sagen!
Ravioli sind meine unschlagbare No.1, wenn es um Teigwaren geht. Kann man sie doch mit allen erdenklichen Zutaten füllen und sie schmecken einfach immer großartig. Egal ob Gemüse, Fleisch, Fisch oder sogar süß, die kleinen, dicken Teigtaschen, machen immer eine gute Figur.

Ravioli – Das Grundrezept für einen perfekten Nudelteig!
Das Grundrezept für einen leckeren Pastateig ist ganz einfach. Auf 100g doppelgriffiges Weizenmehl Type 405 wird 1 Ei und etwas Salz verarbeitet.
Die Eier solltest Du mindestens 30 Minuten vor der Verarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen, sodass sie Zimmertemperatur haben. Dadurch verbindet sich das Mehl besser mit den Eiern und der Teig wird super geschmeidig und lässt sich einfacher verarbeiten.
Für meine Ravioli habe ich statt des klassischen Weizenmehl, gesiebtes Dinkelmehl Type 630 verwendet.

Ravioli selber machen – eine einfache Anleitung!
Die Herstellung von Ravioli ist einfacher als gedacht! Natürlich nimmt die Zubereitung etwas mehr Zeit in Anspruch, als das Aufreissen einer Fertigtüte, doch der Aufwand lohnt sich. Wie bereits erwähnt, sollten alle Zutaten für den Nudelteig Zimmertemperatur haben. Der Teig sollte mindestens 5 Minuten geknetet werden, so stellst Du sicher, dass das im Mehl enthaltene Gluten seine Klebereigenschaft entfalten kann.
Anschliessend den Teig in ein Bienenwachstuch oder ein feuchtes Geschirrtuch wickeln und 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen.
Ravioli – Ausrollen mit oder ohne Nudelmaschine?
Der Nudelteig für die Ravioli sollte etwa 1-2mm dünn sein. Ist der Teig zu dünn, kann er leicht reißen oder die Füllung läuft während des Kochens aus der Teigtasche. Sind die Ravioli zu dick schmecken sie sehr teigig.
Am Besten geht das Ausrollen mit einer Nudelmaschine. Es muss ja nicht gleich das teuere Designer Modell sein. Eine einfache Nudelwalze leistet gute Dienste, wenn es darum geht, Nudelteigplatten herzustellen.
Natürlich geht das Ausrollen auch mit einem Nudelholz, dazu braucht es einfach etwas mehr Geduld und Muskelkraft.

Ravioli – Wie formt es sich am Besten?
Um die perfekte Ravioli zu formen gibt es viele Möglichkeiten. Ich habe für meine Ravioli ein Ravioliblech verwendet. So ein Ravioliblech oder auch ein Ravioli Stempel ist super praktisch. Es gibt sie bereits für günstiges Geld online oder im Fachhandel zu kaufen.
Statt wie vom Hersteller angegeben, habe ich mein Ravioliblech nicht mit Mehl bestäubt, sondern die Ränder leicht mit Öl eingepinselt, dadurch flutschen die Ravioli wie von selbst aus der Form.
Wer kein Ravioliblech oder Stempel besitzt, kann die Teigplatten auch auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche füllen und mit einem Teigrädchen in Form schneiden.
Ravioli – auf die Füllung kommt es an!
Das Herzstück einer Ravioli ist die leckere Füllung und da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Je nach Geschmack kannst Du deine Ravioli mit Fleisch, vegetarisch oder auch vegan füllen. Die Füllung sollte schön fest sein und nicht zu flüssig, da sie sonst den Nudelteig aufweichen kann.
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